Loading
Produktinformation
Farbpalette
Technische Details

Messung in Regieräumen

Um die Qualität eines Regieraumes zu beurteilen, gibt es eine ganze Reihe von Messmethoden und Hörtests. Aber was macht eine gute Mischregie eigentlich aus?

Ein idealer Regieraum ist grundsätzlich neutral und verändert das Audiomaterial nicht durch seine eigene Raumakustik. Er bildet die Klangfarbe unverfälscht ab und überträgt alle hör- und fühlbaren Frequenzen gleichmäßig. Die perfekte Regie dröhnt nicht und bildet auch Sub-Bässe knackig, aber wuchtig ab. Sie klingt nur dann scharf oder spitz, dumpf oder hohl, wenn das abgespielte Audiomaterial das bereits beinhaltet. Die ideale Mischregie ist frei von frühen Reflexionen und weist eine Anfangszeitlücke (ITDG) auf, die der großer Konzertsäle entspricht. Sie ist weder zu hallig noch akustisch „tot“, sondern weist eine angenehm natürliche, neutrale räumliche Darstellung des Audiomaterials auf. Der perfekte Regieraum verändert seinen Klang nicht mit dem Wiedergabepegel und funktioniert mit jedem professionellen Lautsprecher. Er bildet feinste Unterschiede zwischen verschiedenen Mikrofonen, Preamps, Kompressoren, EQs, Wandlern und Kabeln ab. Die ideale Regie hat eine 100%ige Stereosymmetrie und eine scharfe Phantommitte, bildet Monosignale also genau zwischen den Lautsprechern ab und nicht “irgendwo da vorne“. All das schafft die perfekte Regie nicht nur an der Abhörposition, sondern überall im Raum. Und zu guter Letzt ermüdet ein idealer Regieraum nicht und bietet auch nach einem 12-Stunden-Mischtag noch Freude am Hören.

Bauer Studios johannes wohlleben kririsch beim Hörtest

Bauer Studios: Johannes Wohlleben beim Hörtest

Regie Messgeometrie im Messbericht mbakustik

Geometrie einer Regiemessung

So wie es keinen für jeden perfekten Partner und keine für jeden perfekte Gitarre gibt, kann es natürlich leider keinen idealen Regieraum geben. Aber seriöse Mixentscheidungen sind umso sicherer zu treffen, je besser die oben genannten Anforderungen erfüllt werden.

Bei bereits bestehenden Regieräumen sind – neben Hörversuchen – Messungen des Frequenzgangs zur objektiven Analyse üblich. So wird überprüft, welche Frequenzbereiche bei der Wiedergabe im Raum stärker oder schwächer gewichtet und so klanglich verfälscht werden. Insbesondere bei der Anbindung von Subwoofern spielt die Phasenlage zu den Hauptlautsprechern eine entscheidende Rolle, die durch Messung des Phasengangs ermittelt wird. Aus der Impulsantwort lassen sich die frühen Reflexionen ablesen und das ITDG bestimmen. Die Nachhallzeit gibt Aufschluss über die Halligkeit des Raumes, ist als echtes Designkriterium für Tonregieräume jedoch unserer Ansicht nach häufig überschätzt. Messungen des Ausschwingverhaltens (Wasserfalldarstellung) dagegen sind unerlässlich, um das Low Frequency Decay zu ermitteln. Dieses tieffrequente Nachschwingen des Raumes zeigt die Lage der dominanten Eigenmoden und ist wichtiger Anhaltspunkt für die Auslegung der Bassabsorber. >> Modalanalyse

Messbericht mbakustik Regieraum

Messbericht Regieraum

Listening Session

Listening Session

Diese Messungen dokumentieren den Status Quo vor Beginn der raumakustischen Optimierung sowie den Erfolg der Maßnahmen und sorgen für eine objektive und vergleichbare Bewertung. Sie sind kein  Ersatz für ausführliche Hörtests, sondern deren notwendige Ergänzung.

Mitunter erleben wir, dass bereits früher Messungen durchgeführt wurden, die „ein Problem im Bassbereich bei 40 oder 60 Hz“ ergaben. Ohne eine genaue Darstellung der Messmethode, des Zustands der Regie zum Zeitpunkt der Messung sowie exakte Messwerte sind Messungen einfach nutzlos. Alle von uns ermittelten Messergebnisse werden daher in einem ausführlichen Bericht dargestellt, bewertet und erläutert. Gerne beraten wir Sie über sinnvolle Messungen für Ihren Regieraum. >> Kontakt

Produktinformation

Farbpalette

Technische Details

Kennen Sie schon unseren Newsletter?